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Ab in den wilden Urwald

Bannwälder sind spannende Orte. Denn hier darf der Wald alles, vor allem aber das: wild sein. Zwischen mächtigen Tannen und Fichten liegen skelettartige Baumgerippe, auf Totholz wuchern Flechten und Farne und ranken sich bizarres Wurzelgeflecht und undurchdringliches Buschwerk empor. Bannwälder sind die Archetypen des Schwarzwalds. Mächtig und magisch zugleich. In ihnen wachsen die Urwälder von morgen heran. Einzigartige Eindrücke und jede Menge spannender Geschichten dazu vermittelt eine Bannwaldführung mit dem Feldbergförster Achim Schlosser. Eine weitere Möglichkeit ist eine begleitete Rotwildbeobachtung in der Dämmerung. Doch auch auf eigene Faust ist ein Ausflug in den wilden Schwarzwälder Urwald unbedingt lohnenswert. Wer sich auf die Stille einlassen kann und mit sensiblen Sinnen durch das Gehölz streift, kann dem Flüstern der Bäume lauschen und aus ihnen lesen. Machen wir uns auf den Weg, es ist immer wieder faszinierend, was die Landschaft alles von sich aus preiszugeben vermag ...

Entspannung zwischen Fichten und Tannen

Bannwälder und Naturschutzgebiete genießen einen doppelten Schutz. Das Zelten und Lagern, also das Biwakieren, ist dort nicht gestattet, Rauchen und Feuermachen ist untersagt und auch eine Hängematte zwischen zwei Bäumen ist dort nicht angesagt. Diese Maßnahmen dienen zum Schutz für das Wild, das die Ruhe der Rückzugsgebiete braucht.
Ein gemütlicher Spaziergang ist aber durchaus erlaubt – und eine echte Wohltat für die Sinne. Die Ursprünglichkeit der Wälder wirkt auf magische Weise beruhigend und weckt das Urvertrauen. Mit dem Eintauchen in die Stille verändern sich die Wahrnehmung und die Atmung, wir können die Sinne nach außen öffnen und auf Entdeckungsreise schicken – oder die Konzentration nach innen richten: Wie nehmen wir uns selbst gerade war, was riechen oder schmecken wir, wie bewegen wir uns? Eine Selbsterfahrung, die auf einfache und natürliche Art auf das Selbst zurückführt.

 

 

Im wilden Urwald – die ungezähmte Natur des Feldbergs

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Die Gehmeditation – dem eigenen Rhythmus nachspüren

Mit einer Gehmeditation lassen sich kreisende Gedanken im Kopf wirksam zur Ruhe bringen, der Geist wird bewusst in eine andere Richtung gelenkt. Die Methode stammt aus der buddhistischen Tradition und richtet sich auf den Rhythmus und das Tempo der Bewegung sowie auf die Atmung. Das ist zu Beginn gar nicht so leicht, wie man vielleicht denkt.

Unsere Tipps für die ersten Gehversuche:

  1. Richten Sie den Körper bewusst auf und öffnen Sie den Brustkorb, nehmen sie einige tiefe Atemzüge und atmen bewusst in den Bauch hinein. Versuchen Sie, den Geist zu zentrieren, und wach, ganz in diesem Moment zu sein.
     
  2. Schließen Sie die Augen und setzen Sie die Füße in einem gleichmässigen Takt: Zählen Sie beispielsweise immer bis acht oder zwölf – stoppen dann kurz, öffnen die Augen, halten inne – und gehen dann weiter vorwärts. Achten Sie dabei auf eine gleichmässige Atmung und tiefe Atemzüge.
     
  3. Starten Sie mit langsamen, natürlichen Schritten. Setzen Sie die Füße mit der Spitze auf und rollen den Fuß bewusst ab. Halten Sie ein gleichmäßiges Tempo oder spüren Sie, dass Sie schneller werden? Versuchen Sie Ihren Rhythmus zu finden und diesen zu halten.
     

Eine Gehmeditation können Sie im Alltag überall und selbst zuhause im Wohnzimmer machen.

Im Wald macht diese Übung jedoch ein wenig mehr Spaß und es ist die perfekte Umgebung dafür, unsere Sinne zu sensibilisieren. Und natürlich gestattet eine längere Strecke eine entschlossenere Vorwärtsbewegung, auch dies kommt Einsteigern anfänglich entgegen und beugt vorschnelles Handtuchwerfen vor. Bitte nicht gleich wieder aufgeben: Die Geduld wird belohnt.