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| Partnernews 05.06.18

Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz"

Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg beteiligt sich am Dienstag, 5. Juni 2018, am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Von 16 Uhr bis 19 Uhr können sich betroffene Schmerzpatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Neben verschiedenen Vorträgen werden auch Übungen zur Schmerzbehandlung gezeigt. Der Eintritt der Veranstaltung im Interdisziplinären Schmerzzentrum (ISZ),  Breisacher Straße 117 (Gebäude „Klinik für Tumorbiologie“) in Freiburg, ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

 

Die Vorträge im Überblick:
16.00 Uhr  Schmerz und Depression

16.40 Uhr  Multimodale Schmerztherapie im ISZ
17.10 Uhr  Physiotherapie (Bewegung und Schmerz)
17.10 Uhr  Entspannung (Mensch entspann‘ Dich)
17.50 Uhr  Kopfschmerz
18.30 Uhr  Invasive Schmerztherapie  

 

Als Extra-Service stehen am 5. Juni 2018 in der Zeit von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Schmerztherapeuten über eine bundesweite, kostenlose Hotline Schmerzpatienten Rede und Antwort (Telefon: 0800 1818120). Mit dabei sind auch Schmerztherapeuten des Universitätsklinikums Freiburg.  

 

„Nicht aufhörende Schmerzen beeinträchtigen die Betroffenen im Alltag enorm“, sagt Dr. Kristin Kieselbach, Ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Schmerzentrums des Universitätsklinikums Freiburg. Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein umfassendes Konzept, das neben Arzneimitteln auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt. „Mit unserer Beteiligung am Aktionstag möchten wir Patienten und Angehörige beraten und zugleich mit ihnen ins Gespräch kommen“, so die Schmerzexpertin.  

 

Mit dem „Aktionstag gegen den Schmerz“ machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und über 300 Einrichtungen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Die Initiative steht in Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft des Sozialministeriums.

 

Etwa 23 Millionen Deutsche berichten über chronische Schmerzen. Bei fast allen sind diese nicht durch Tumorerkrankungen hervorgerufen. Bei 6 Millionen Deutschen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Bei etwa 2,2 Millionen Deutschen kann eine sogenannte Schmerzkrankheit mit starker körperlicher und psychischer Beeinträchtigung diagnostiziert werden.   

 

Weitere Informationen:

Interdisziplinäres Schmerzzentrum, Universitätsklinikum Freiburg