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| Partnernews 19.06.17

Hilfe und Behandlung bei Hirntumoren - Informationsveranstaltung am 27. Juni 2017 für Patienten und Angehörige anlässlich des Welt-Hirntumortags

Jedes Jahr erkranken mehr als 8.000 Menschen in Deutschland an einem primären Hirntumor. Da bislang keine besonderen Risikofaktoren für die Entstehung eines solchen Tumors bekannt sind, kann es jeden mit gleicher Wahrscheinlichkeit treffen. Dennoch sind Ärztinnen und Ärzte dank moderner Behandlungsmethoden heute oft in der Lage, den Betroffenen zu helfen.

Anlässlich des Welt-Hirntumortags im Juni findet am Dienstag, 27. Juni 2017, von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg eine Patientenveranstaltung statt, in der Experten moderne Behandlungsmethoden und soziale Unterstützungsangebote bei Hirntumoren vorstellen. In Vorträgen, an Info-Ständen und im direkten Gespräch mit behandelnden Ärzten können sich Betroffene und Interessierte ausführlich informieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Warnsignale bei einem Hirntumor können ganz unterschiedlich sein: Starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Sprach- und Sehstörungen, aber auch epileptische Anfälle können auf einen Hirntumor hindeuten. Nach der Diagnose kommen häufig Sorgen der Betroffenen und Familien hinzu: die Angst vor einer Persönlichkeitsänderung und davor, Entscheidungsfähigkeit und Selbstbestimmung zu verlieren. „Wir möchten mit der Veranstaltung Betroffene und deren Familien über neue und moderne Möglichkeiten zur Behandlung und Nachsorge informieren. Gleichzeitig ist unser Ziel, Ängste in der Bevölkerung abzubauen, durch die die Betroffenen oft zusätzlich belastet werden“, sagt Privatdozent Dr. Oliver Schnell, Leitender Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg und Sprecher des Neuroonkologischen Zentrums.

In neun Vorträgen erläutern Experten des Neuroonkologischen Zentrums des Universitätsklinikums Freiburg modernste Diagnosemöglichkeiten, schonende Operationsmethoden und strahlentherapeutische Behandlungsweisen. Weitere Vorträge widmen sich sozialen Aspekten der Krankheit und der Frage, wann die Lebensqualität in den Mittelpunkt der Behandlung rücken sollte. Außerdem stellt sich eine Selbsthilfegruppe vor und Betroffene berichten von ihren Erfahrungen. An Informationsständen im Foyer des Neurozentrums stehen zudem Fachleute während der gesamten Zeit für Fragen zur Verfügung.

Nach wie vor stellen Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie die drei wichtigsten Säulen bei der Behandlung von Hirntumoren dar. Um für jeden Patienten den individuell optimalen therapeutischen Plan zu entwickeln, arbeiten die an der Behandlung beteiligten Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen im Rahmen des neuroonkologischen Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg eng zusammen. In klinischen Studien können Patienten zudem von neueren therapeutischen Ansätzen profitieren.

Der Welt-Hirntumortag wurde im Jahr 2000 von der Stiftung Deutsche Welttumorhilfe ins Leben gerufen. Der Aktionstag findet jährlich am 8. Juni statt.

Kontakt:
PD Dr. Marcia Machein
Oberärztin
Klinik für Neurochirurgie
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-50010
marcia.machein@uniklinik-freiburg.de

Diese Pressemitteilung sowie den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unter www.uniklinik-freiburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/presse/1273