my healthtour - Merkliste

Keine Elemente in der Merkliste.

my healthtour (0)
Zurück zur Übersicht
| Partnernews, Veranstaltung 14.12.15

HNO Tumore erkennen und Leben retten | Gesundheitsforum am 14. Dezember 2015 im Bürgerhaus Zähringen

Weltweit ist Kopf-Hals-Krebs derzeit die sechsthäufigste Krebsart;  Tendenz steigend, besonders auch bei Frauen. Obwohl Prominente, wie der Schauspieler Michael Douglas, offen über ihren Kopf-Hals-Tumor sprechen, ist diese Krebsart in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt. In der Folge werden die meisten Kopf-Hals-Tumore erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, sodass deutlich mehr als die Hälfte der rund 600.000 Patienten mit Kopf-Hals-Tumor daran sterben. Im Rahmen des Gesundheitsforums „HNO Tumore erkennen und Leben retten“ am Montag, den  14. Dezember 2015 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Zähringen (Lameystr. 2 in Freiburg) werden Dr. med. Petra Stegmaier (Zentrum für Strahlentherapie in der Wirthstraße), Dr. med. Sandro Dannenmaier (Radiologie Nuklearmedizin Freiburg) und Dr. med. Stephan Grupp (Praxisgemeinschaft am Martinstor) über Anzeichen, Früherkennungsmöglichkeiten und Therapieoptionen aufklären. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Am häufigsten von Kopf-Hals-Tumoren betroffen sind: Rachen (35%), Mundhöhle (24%) und Kehlkopf (24%). Auch Nase, Nasennebenhöhlen sowie der äußere Hals, (z.B. die Schilddrüse)  können betroffen sein. Entscheidend für die individuelle Behandlungsplanung sind Art, Größe und Ausbreitungsgrad des Tumors sowie der Gesundheitszustand des Patienten.

Bei der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren spielt neben der Operation die Strahlentherapie eine Schlüsselrolle. Es handelt sich dabei um eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bei der Radiochemotherapie kombinieren die Ärzte die Strahlentherapie mit der Chemotherapie. „Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende erkrankte Gewebe lenken können. Umliegende gesunde Strukturen werden dadurch maximal geschont“, betont Dr. med. Petra Stegmaier, Strahlentherapeutin des Zentrums für Strahlentherapie. Die Experten sind sich einig, dass bei einer Diagnose und Behandlung im Frühstadium 80-90 % der Patienten überleben würden. In der Praxisgemeinschaft am Martinstor stehen alle Untersuchungs- und Behandlungsverfahren im Hals-Nasen-Ohren-Bereich zur Verfügung. Oberste Leitlinie ist eine dem Menschen verpflichtende ethische Medizin, die dem jeweilig gültigen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechen soll. Die Radiologie Nuklearmedizin Freiburg bietet mit Hilfe von hoch-technologisierter Medizin  die bestmögliche radiologische Diagnostik und Therapie. Am Standort in der Hans-Sachs-Gasse 7 wird das gesamte Spektrum der konservativen nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie angeboten.